Vom Kriegsgebiet zum Wildnisparadies – Mark Haldane und das Sambesi-Delta

Als Mark Haldane 1994 erstmals die Coutada 11 im Sambesi-Delta betrat, war das Land leergeschossen. Fast zwei Jahrzehnte Bürgerkrieg und ungebremste Wilderei hatten die Bestände vernichtet – von einst 45.000 Kaffernbüffeln zählten Luftaufnahmen noch rund 1.200 Tiere, dazu eine Handvoll Zebras und wenige Rappenantilopen auf einer halben Million Acres.

Dreißig Jahre später ist die Coutada 11 für die meisten Arten an der Tragfähigkeitsgrenze: über 20.000 Büffel, große Rappen- und Wasserbockrudel, 21 jagdbare Arten, dazu die Rückkehr der Großraubtiere. Der Film zeigt, wie dieser Wandel organisiert ist – Wildzählung aus dem Hubschrauber, Wildhüter im Dauereinsatz, Fleischverteilung, Schulen, Gesundheitsversorgung und Trinkwasser in den Dörfern des Deltas.

Haldanes Botschaft ist unbequem und klar: Schutz kostet Geld, und dieses Geld kommt aus der Jagd. Wer wissen will, was Jagd im ländlichen Afrika tatsächlich leistet, findet hier den Beweis in Bildern.

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